Nachhaltigkeit ist für BTE schon seit vielen Jahren ein zentrales Thema. “In den letzten zehn Jahren haben wir unsere Bemühungen auf drei Säulen verteilt: nachhaltige Prozesse, nachhaltige Produkte und ein nachhaltiges Unternehmen”, sagt Klaas Huijgen, Manager QSHE bei BTE Niederlande. “Ich konzentriere mich auf Letzteres und bin für Sicherheit, Zertifizierungen und umweltbezogene Themen zuständig.”
BTE ist der zweitgrößte Betonhersteller in den Niederlanden und arbeitet an 10 Standorten in Produktgruppen wie Wohnungsbau, Tiefbau, Kanalisation und Fundamente. “Das CSC-Zertifikat passt perfekt zu unseren Ambitionen”, erklärt Huijgen. “Wir sehen es als eine Möglichkeit, unabhängig zu prüfen, ob wir halten, was wir versprechen. Für uns ist das CSC kein Häkchen auf einer Liste, sondern ein Mittel, um unsere nachhaltigen Entscheidungen messbar zu machen.”

Im Jahr 2018 erhielten alle BTE-Standorte ihre erste CSC-Zertifizierung. “Das Tolle daran war, dass wir unsere Arbeit nicht duplizieren mussten: Wir konnten unsere bestehenden Richtlinien direkt auf die Standorte übertragen”, sagt Huijgen. Ein Standort erhielt Silber, die anderen Gold. In der zweiten Runde im Jahr 2021 erreichten alle Unternehmen Gold. “Wir waren nicht die Ersten mit Gold, aber die Ersten mit mehreren Standorten zur gleichen Zeit. Für uns war das eine Bestätigung für unser eigentliches Bestreben, nachhaltig zu wirtschaften.”
Huijgen zufolge kommt diese Motivation aus dem Herzen der Organisation. “Natürlich hilft das CSC-Zertifikat auch bei Ausschreibungen, weil wir unsere Umweltleistung mit einem unabhängigen Benchmark nachweisen können. Aber das ist nicht der Grund, warum wir dies tun. Wir glauben, dass die Betonindustrie eine Schlüsselrolle für eine nachhaltige Zukunft spielt, und dafür wollen wir Verantwortung übernehmen.”
Für BTE ist die Nachhaltigkeit ein fester Bestandteil der täglichen Arbeit. “Wir arbeiten seit Jahren an der Reduzierung der CO2-Emissionen, unter anderem durch die Wiederverwendung von Rohstoffen und die Entwicklung von nachhaltigerem Beton. Das CSC-Zertifikat hilft uns dabei, aber unsere Ambitionen gehen noch weiter. Für uns ist das kein Projekt, sondern eine Arbeitsweise”, sagt Huijgen.

BTE blickt auch über die eigene Organisation hinaus. “Mit dem CSC-Zertifikat prüfen wir nicht nur unsere Prozesse, sondern schauen uns die gesamte Kette an, einschließlich der Lieferanten und Partner. Gemeinsam wollen wir die Auswirkungen der Betonindustrie reduzieren.”
Laut Huijgen vermittelt das Zertifikat auch ein Gefühl des Stolzes und der Verantwortung. “Man bekommt zum ersten Mal eine öffentliche Berichtsnote. Das motiviert uns, uns ständig zu verbessern. Außerdem beteiligen sich 65 Prozent der Betonindustrie am Monitoring Tool, das mit dem CSC verbunden ist. Dies ermöglicht es uns, die Branche gemeinsam zu erfassen, Ziele festzulegen und den branchenweiten Fortschritt zu messen.” Er schließt mit den Worten: “Das CSC-Zertifikat ist ein großartiges Instrument, aber letztendlich geht es um unsere intrinsische Motivation. Wir wollen nicht nur die Anforderungen erfüllen, sondern vor allem einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt leisten. Für uns selbst, für unsere Kunden und für die kommenden Generationen.”