Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und elektrifizierten Bauten im Bauwesen steigt rapide an, zumal Umweltzonen und Natura 2000-Gebiete zunehmend sauberere Lösungen verlangen. Wierda Hybrid Technologies reagiert mit seinen innovativen Lösungen direkt auf diese Entwicklung. Seit mehr als 10 Jahren bietet das Unternehmen eine breite Palette von elektrischen Anwendungen an, von Betonmischern, Autokränen, Teleskopkränen und Walzen bis hin zu Hubarbeitsbühnen, Kanalreinigungs- und Sondierungsfahrzeugen. Und mit dem Mietkonzept Mixer 2 Rent B.V. ist emissionsfreies Arbeiten wirklich in Reichweite.
Die Elektrifizierung begann bei Wierda Hybrid Technologies im Jahr 2012 mit der Entwicklung eines elektrischen Betonmischers. Diese Innovation erwies sich als der Beginn eines Wachstumspfads hin zu immer ausgefeilteren Lösungen. “Was mit einem Dieselfahrzeug mit elektrischem Aufbau begann, entwickelte sich zu vollelektrischen Anhängern mit Batteriepack, Elektromotor und anderen Lösungen”, sagt Bert Bentum, Account Manager bei Wierda Hybrid Technologies, begeistert. “Inzwischen wurde die Technologie weiterentwickelt zu einer Betonmischer-Elektrifizierung 2.0 und einer modularen e-PTO-Lösung (electric Power Take Off, Anm. d. Red.), die auf eine breite Palette von Fahrzeugen für den elektrischen Antrieb von Aufbauten aller Art angewendet werden kann. Möglicherweise sogar in Kombination mit einer Microgrid-Lösung.”

Die e-PTO ermöglicht ein emissionsfreies Arbeiten vor Ort, ohne auf einen laufenden Dieselmotor angewiesen zu sein. “Das System ist leise, sicher und sauber”, unterstreicht Bentum. “Die Maschinen können mit einer Bordbatterie oder, falls vorhanden, über Landstrom betrieben werden, so dass die Batterien während der Arbeit wieder aufgeladen werden. Je nach Anwendung reicht die Batteriekapazität von 20 bis 160 kWh oder sogar mehr. Auf diese Weise haben wir eine breite Palette von Betonmischern, Krankippern, (Tele-)Kränen und Kommunalfahrzeugen elektrifiziert. Auch ältere Maschinen können erfolgreich umgerüstet werden. In den letzten Jahren haben wir zum Beispiel zusammenhängende dieselbetriebene Stativwalzen auf vollelektrische umgerüstet. Relativ alte Maschinen, die nach der Umrüstung wieder voll zukunftsfähig und nachhaltig sind und ein Leben lang halten werden.”

Ein wesentlicher Vorteil des Wierda-Ansatzes ist laut Bentum die Flexibilität. “Da die Komponenten modular aufgebaut sind, können Batteriepakete und Antriebskomponenten an verschiedenen Stellen im oder am Chassis platziert werden. Dies ermöglicht eine optimale Gewichtsverteilung und erlaubt eine individuelle Anpassung an das jeweilige Fahrzeug.” Darüber hinaus arbeitet Wierda Hybrid Technologies völlig markenunabhängig. “Ob es sich um einen neuen Lkw, einen bestehenden Kran oder ein Spezialfahrzeug handelt: Unsere Systeme können auf nahezu jeder Plattform eingesetzt werden. Dank unserer eigenen Konstruktions- und Montageabteilung sowie der hauseigenen Softwareentwicklung sind wir in der Lage, nicht nur schnell zu wechseln, sondern auch innovative Kombinationen zu realisieren. Wir denken immer in Lösungen, um zu sehen, wie etwas gemacht werden kann.”

Die Vorteile elektrischer Geräte gehen laut Bentum über die Reduzierung der Emissionen hinaus. “Der Elektroantrieb macht die Arbeit leiser und sicherer: keine laufenden Dieselmotoren mehr auf der Baustelle und keine Abgase in geschlossenen Räumen. Das erhöht den Komfort für die Fahrer und die Sicherheit auf der Baustelle.” Wierda Hybrid Technologies arbeitet für große Namen wie Heijmans, BAM, Ballast Nedam und Mammoet, aber auch für kleinere regionale Unternehmen. Und mit dem Vermietungskonzept Mixer 2 Rent B.V. macht Wierda emissionsfreies Arbeiten wirklich für jeden zugänglich. “Eine saubere und emissionsfreie Baustelle ist für uns kein Wunschtraum mehr”, so Bentum abschließend.