Möchten Sie sich mit eigenen Augen von den Möglichkeiten überzeugen, die Betonfertigteile sowohl für den Wohnungsbau als auch für den Nichtwohnungsbau bieten? Dann ist ein Besuch in Lochem in Gelderland in der Nähe der Autobahn A1 ein absolutes Muss. Hier hat Johan Oltvoort, Direktor von Olbecon, etwas Einzigartiges aufgebaut: Mit zwei Produktionshallen und zwei Musterhäusern zeigt er die vielen Möglichkeiten und neuesten Techniken des Fertigteilbaus. “Und im gleichen Atemzug kann man dann unser nachhaltiges Büro besichtigen, das wir selbst gebaut haben und das das Energielabel A mit 5 Sternen hat.” Eine Besonderheit der Industriehallen ist, dass während des Baus viele Fotos gemacht wurden, so dass man bald an verschiedenen Stellen in den Hallen über einen QR-Code sehen kann, was sich baulich hinter Wand und Boden abspielt.
Olbecon ist auf die Lieferung von Betonfertigteilen wie Systemdecken, Wänden, Trägern, Säulen, Treppen und Balkonen spezialisiert. Das Unternehmen arbeitet mit sorgfältig ausgewählten Herstellern in den Niederlanden, Belgien und Deutschland zusammen. Dadurch kann es seinen Kunden alle Sorgen abnehmen: von der Beratung und dem Engineering bis zur Logistik und Lieferung.

Oltvoort erklärt: “Unsere Stärke liegt in der Kombination aller Disziplinen. Bei Bauprojekten werden die verschiedenen Betonfertigteile oft von verschiedenen Lieferanten geliefert. Das erfordert eine Menge Zeit und Aufmerksamkeit. Olbecon nimmt Ihnen das ab, so dass alle Beteiligten optimal von allen Möglichkeiten und Vorteilen von Betonfertigteilen profitieren. Wir bieten eine einzige Anlaufstelle für Beratung, Preisgestaltung, Technik und Logistik. So muss der Bauunternehmer nicht alles mit den verschiedenen Lieferanten selbst koordinieren und die Hersteller verbringen weniger Zeit mit Verkauf und Engineering.”

“Viele denken erst an Betonfertigteile, wenn der Entwurf schon steht, dabei kann man in der Vorphase schon viel erreichen”, sagt Oltvoort, der mit seinem Team seit 1986 an innovativen Betonfertigteil-Lösungen arbeitet. “Wenn Sie etwas mit Betonfertigteilen machen wollen, nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit uns auf, auch wenn es sich nur um eine Entwurfsskizze handelt. Dann können wir darüber nachdenken, wie es so schnell, effizient und kostengünstig wie möglich realisiert werden kann.”

Ein wichtiger Schwerpunkt bei Olbecon ist die Standardisierung. “Wenn man jede Treppe oder jeden Boden neu gestaltet, müssen jedes Mal neue Formen hergestellt werden. Das kostet Zeit und Geld. Durch den geschickten Einsatz von Standardgrößen, wie Böden in festen Breiten und Treppen mit wiederverwendbaren Formen, wird der Fertigbau wesentlich effizienter und kostengünstiger.”

Dieser Ansatz wurde z. B. bei den bereits erwähnten Industriehallen in Lochem angewendet. Hier wurde ein Fertigteilfundament mit gedämmten Hohlkörperdecken verwendet. Die Druckschicht ist mit einer Folie getrennt. So können die Platten demontiert und später wiederverwendet werden, ein Schritt in Richtung Kreislaufbau.
Eine weitere Besonderheit stellt die von Olbecon errichtete Mooswand dar. Hier ist die äußere Schicht der Betonfertigteilwand porös belassen und enthält Nährstoffe für Moos. Dank eines Gels mit Spurenelementen und eines ausgeklügelten Bewässerungssystems wächst hier innerhalb weniger Wochen eine wunderschöne grüne Moosfassade. “Eine siebzehn Quadratmeter große Mooswand absorbiert so viel CO2 wie ein durchschnittlicher Baum. Außerdem absorbiert sie Feinstaub und trägt zur Lärmminderung und zum grünen Image eines Unternehmens bei.”
Indem die Food Bank die Möglichkeit erhält, eine dieser Inspirationshallen zu nutzen, fügt sich dieses Projekt nahtlos in die Mission von Olbecon ein. “Soziale Unternehmensverantwortung, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit, Umwelt und Effizienz der Fertigbauweise kommen hier gut zusammen”, so Oltvoort abschließend.
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