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Liemar 40 Jahre: das einundzwanzigste bis das dreißigste Jahr

Liemar 40 Jahre: das einundzwanzigste bis das dreißigste Jahr

Wie die Technologie erwachsen wurde und die Zusammenarbeit in den Mittelpunkt rückte

Ende des Jahres 2025 feierten wir das 40-jährige Bestehen von Liemar. Ein Meilenstein, auf den wir natürlich stolz sind und den wir nicht stillschweigend an uns vorüberziehen lassen. Deshalb blicken wir in dieser Artikelserie auf das Wachstum und die Entwicklung unseres Unternehmens zurück. Im ersten Artikel haben wir gesehen, wie Liemar seine Richtung im Stahlbau gefunden hat. Im zweiten Artikel ging es darum, wie diese Spezialisierung strukturiert wurde. In diesem dritten Jahrzehnt wurde deutlich, dass Technologie allein nicht ausreicht. Unsere Software wurde immer ausgereifter, aber die eigentliche Entwicklung lag in der Art und Weise, wie wir mit unseren Kunden zusammenarbeiten.

In dieser Zeit vollzog Liemar den Wechsel von DOS zu Windows, von Liemar 7 zu Liemar X. Ein technologischer Sprung und alles andere als eine einfache Aktualisierung. Es war eine grundlegende Veränderung. Von einer DOS-Umgebung zu Windows, von tastaturgesteuerten Bildschirmen zu einer grafischen Schnittstelle, von einem System, das hauptsächlich funktionierte, zu einem, das auch intuitiver zu bedienen war.

Intern war das Team zu diesem Zeitpunkt noch klein. Eine Handvoll Leute war dabei, eine völlig neue Generation von Software zu entwickeln. Das bedeutete Pionierarbeit, Testen und Feinabstimmung. Manchmal musste man ganz von vorne anfangen.

Aber es bedeutete auch, mit Kunden zusammenzuarbeiten, die bereit waren, diesen Schritt mit uns zu gehen.

Die Umsetzung ist der Beginn einer Zusammenarbeit

Die Einführung eines ERP-Pakets ist kein kleiner Schritt. Er betrifft das gesamte Unternehmen. Von der Kalkulation bis zur Werkstatt, von der Planung bis zur finanziellen Abwicklung. Gerade in diesen Jahren wurde der Einführungsansatz weiter verfeinert. Liemar setzt explizit auf das Train-the-Trainer-Prinzip: Zwei Mitarbeiter des Kunden werden intensiv geschult und geben ihr Wissen intern weiter.

Dies sorgt für Klarheit, gebündelte Fragen und Eigenverantwortung innerhalb der Organisation. Das System wird so nicht zu einem externen Werkzeug, sondern zu einem integralen Bestandteil des Unternehmens. Die in dieser Zeit entstandenen langfristigen Kundenbeziehungen zeigen, dass die Implementierung kein Endpunkt ist. Sie ist der Beginn einer oft jahrzehntelangen Zusammenarbeit.

Die menschliche Seite der Software

Wer in dieser Zeit Liemar betrat, merkte, dass das Unternehmen mehr sein wollte als nur ein Lieferant. Offenheit, Zugänglichkeit und Engagement wurden zur täglichen Praxis, so dass Liemar seinen Kunden als Partner zur Seite steht. Wenn man anruft, antwortet man. Keine Menüs, kein Ticketsystem, keine Distanz.

Neue Kollegen wurden nicht nur nach ihrem technischen Wissen ausgewählt, sondern vor allem nach ihrem Charakter und ihrer Art, mit Menschen umzugehen. Technik kann man lernen. Die Art und Weise, wie man zusammenarbeitet, ist die Grundlage. Dieser Ansatz spiegelt sich auch heute noch im Kundenstamm wider. Unternehmen, die zu Liemar passen, bleiben oft sehr lange. Nicht, weil immer alles perfekt ist, sondern weil es ein gegenseitiges Vertrauen gibt, gemeinsam immer besser zu werden.

In dieser Zeit wurde auch immer deutlicher, dass Beratung ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit ist. Software zu implementieren bedeutet, Prozesse zu diskutieren, Entscheidungen zu treffen und - manchmal konfrontative - Fragen zu stellen. Warum machen Sie das auf diese Weise? Könnte es einfacher sein? Was wollen Sie wirklich kontrollieren? Darin liegt der wahre Mehrwert.

Ein denkwürdiger Stahlbautag

Diese Jahre brachten auch Momente, über die noch heute gesprochen wird. Die Einführung von Liemar X wurde zu einem denkwürdigen Ereignis auf dem Stahlbautag in Katwijk. Schräg gegenüber dem Schuppen von Soldat der Orange stand ein auffälliger Stand. Gemeinsam mit der Tata Group, Eigentümerin von Jaguar und Land Rover, zog Liemar alle Register. Die Besucher konnten zum Beispiel in einem Land Rover unter Anleitung eines Instrukteurs auf einer Wippe fahren und versuchen, so lange wie möglich das Gleichgewicht zu halten. Wer am längsten balancierte, gewann einen Preis. Auch nach all den Jahren hört das Liemar-Team noch regelmäßig davon.

Das erste Liemar-Bier

In diese Zeit fällt auch die Geburt einer beliebten Tradition: das Liemarer Bier. Die Initiative dazu ging von Toon van Hapert aus. In einer Brauerei wurden mit einem weiteren Land Rover die ersten Paletten abgeholt. Was als spielerische Idee begann, entwickelte sich zu etwas Erkennbarem. Eine Flasche Liemar-Bier zu einem besonderen Anlass, wie z.B. einer Einweihung, einem Jubiläum oder einem Neujahrsbesuch.

Der Vorlauf zum Wachstum

Rückblickend zeigt sich, dass dieses Jahrzehnt den Grundstein für das spätere Wachstum legte.

Die Technologie wurde erneuert, der Umsetzungsansatz wurde professioneller, der Fokus auf Beratung wurde schärfer und die Kundenbeziehungen wurden enger. Es mögen nicht die lautesten Jahre gewesen sein. Aber es waren Jahre der Vorbereitung, des Feinschliffs und des Bierbrauens.

Das nächste Mal...

Im nächsten Artikel befassen wir uns mit dem vierten Jahrzehnt: der Zeit, in der Liemar richtig Fahrt aufnahm und das Wachstum in Menschen, Kunden und Ambitionen sichtbar wurde.

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