Eine effiziente Lösung für Montage und Kraftübertragung
Bei der Sanierung und Instandhaltung von Brücken und anderen Ingenieurbauwerken dreht sich alles um Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit. In der Praxis müssen bestehende Konstruktionen häufig angepasst oder verstärkt werden, wobei vorhandene Öffnungen und Verbindungen nicht immer nahtlos an die neue Situation angepasst werden können. Injektionsbolzen bieten in solchen Fällen eine durchdachte und praktische Lösung.
Dieses Befestigungssystem nutzt eine HV- oder SB-Schraube in Kombination mit einem Zweikomponenten-Injektionsharz. Durch das vollständige Ausfüllen des Bohrlochs entsteht eine spielfreie Verbindung und eine effiziente Kraftübertragung. Injektionsbolzen werden insbesondere in Stahlverbindungen innerhalb von Brückenkonstruktionen und anderen Projekten im Tiefbau eingesetzt. In den Niederlanden werden diese Systeme unter anderem von der Stafa Group geliefert, mit Lösungen von Friedberg HV-Sets.
Das Prinzip eines Injektionsbolzens ist relativ einfach, aber technisch sehr durchdacht. Thomas van Leeuwen, Produktspezialist bei der Stafa Group, erläutert: “Eine Injektionsschraube ist eine HV- oder SB-Schraube, die mit einer Bohrung im Schraubenkopf versehen ist. Über diesen Kanal kann nach der Montage ein Zweikomponenten-Injektionsharz in das Bohrloch injiziert werden. Die Entlüftungsnut sorgt dafür, dass die vorhandene Luft entweichen kann, wodurch das Injektionsharz das gesamte Bohrloch ausfüllt und anschließend aushärtet. Dadurch entsteht eine spielfreie Passung, die für eine verbesserte Kraftübertragung innerhalb der Verbindung sorgt.”

Bei Brückensanierungen ist oft die Ausgangssituation ausschlaggebend. “Bestehende Konstruktionen sind mit Verschleiß, Maßabweichungen und eingeschränkter Zugänglichkeit konfrontiert”, so Van Leeuwen. “Injektionsschrauben ermöglichen es, vorhandene Bohrlöcher zu nutzen und gleichzeitig die Verbindung konstruktiv zu verbessern.” Da das Harz erst nach dem Einsetzen injiziert wird, kann die Schraube zunächst montiert und ausgerichtet werden. Anschließend wird die Verbindung endgültig fixiert. Dadurch eignet sich das System besonders gut für die Nachrüstung bestehender Schrauben- und Nietverbindungen sowie für Situationen, in denen eine spielfreie Verbindung erforderlich ist.
Für eine korrekte Anwendung ist es wichtig, dass alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind. “Ein Injektionsbolzensystem besteht aus dem Injektionsbolzen, Unterlegscheiben mit Kammer- und Nutprofil sowie einem Zweikomponenten-Injektionsharz”, erklärt Van Leeuwen. “Als Stafa Group liefern wir diese Systeme als Komplettpaket, einschließlich der Hochspannungslösung der deutschen Spitzenmarke Friedberg. Dabei liefern wir nicht nur die Bolzen, sondern auch die dazugehörigen Ringe und das Injektionsharz, damit das System als Ganzes eingesetzt werden kann und die Funktion gewährleistet ist.”
Mit dem zunehmenden Fokus auf die Sanierung und Lebensdauerverlängerung der Infrastruktur nimmt auch der Einsatz von Injektionsbolzen zu. Das System bietet eine praktische und technisch fundierte Lösung für die Herstellung dauerhafter und zuverlässiger Verbindungen in bestehenden Stahlkonstruktionen.
Nehmen Sie rechtmäßigen Kontakt auf mit Stafa Group B.V..
Kontakt zu opnemen