2025 war ein arbeitsreiches und vielseitiges Jahr für GS Birkhoff Staalwerken, mit diversen Projekten sowohl im Bereich der Infrastruktur als auch der Petrochemie. Von der Lieferung zahlreicher (Renovierungs-)Portale an Autobahnen bis hin zu komplexen Stahlkonstruktionen für (Zink-)Tunnel und Viadukte setzt GS Birkhoff Staalwerken sein Wissen, seine Erfahrung und seine Innovation überall in die Praxis um. Nicht nur in den Niederlanden, sondern zunehmend auch über die Landesgrenzen hinaus. Das Portfolio für 2026 ist bereits gut gefüllt. Ein Interview mit Direktor Henk van den Ochtend.

Die Renovierungsportale von GS Birkhoff Staalwerken werden in der niederländischen Infrastruktur eifrig genutzt. “Wir liefern zum Beispiel verschiedene Renovierungs- und neue Portale für die A27 zwischen Houten und Hooipolder”, sagt Van den Ochtend. “Insgesamt werden 14 Portale installiert, einschließlich der Entfernung alter Aufhängekonstruktionen. Zwei der vierzehn Portale sind ein kompletter Neubau, während an den übrigen Stellen Reno-Portale zum Einsatz kommen. Außerdem bringen wir entlang der Strecke Fledermausschutzgitter an. Wir haben auch Portale für die Verbreiterung der A9 zwischen Badhoevedorp und Holendrecht geliefert und liefern insgesamt 25 Portale für den Umbau der A10 an der Anschlussstelle De Nieuwe Meer.”
GS Birkhoff Steelworks ist auch international ein bekannter Name. “Für Immontec haben wir bereits Rahmen für die Tunnelelemente des Schelde-Tunnels in Antwerpen geliefert”, erklärt Van den Ochtend. “Derzeit sind wir am Bau des neuen Wesertunnels in Bremen (A281) beteiligt, einem Zinktunnel, für den wir sechs Zugangsschächte, ein Schubgerüst und acht Poller gebaut haben. Ein Teil dieser Konstruktionen wurde bereits ausgeliefert, der Rest befindet sich noch in unserem Werk.”

Auch im petrochemischen Sektor boomt das Geschäft für GS Birkhoff Staalwerken. “Für ein Unternehmen auf der Maasvlakte bauen wir Rohrbrücken, erhöhen Konstruktionen und stellen Zyklone aus dem extrem verschleißfesten Hardox-Stahl her”, nennt Van den Ochtend ein Beispiel. “Ein besonderes Projekt war der Austausch von drei Hauptträgern in demselben Werk. Nach der Demontage der alten Träger montierten wir die Strukturträger nach einem von uns entwickelten System, während die Fabrik wie gewohnt weiterlief. Das erfordert Präzision, handwerkliches Geschick und einen starken Fokus auf Sicherheit.”

Van den Ochtend ist stolz auf die Zusammenarbeit mit Rijkswaterstaat, die immer mehr Gestalt annimmt. Er verweist unter anderem auf den Einsatz von renovierten Portalen. “Wir haben in unserem Unternehmen ein System zur Bewertung, Dokumentation und verantwortungsvollen Wiederverwendung dieser Strukturen eingerichtet. Die Anforderungen in unserer Branche werden immer strenger, von ROK bis NEN-EN 1090, und der administrative Druck nimmt zu. Wir sehen dies jedoch als Chance, eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Unsere Prozesse sind so gut konzipiert, dass Auditoren und Parteien wie TNO unsere Arbeitsweise oft loben.”
“Sicherheit, Effizienz und Wissensaustausch sind der Kern unseres Erfolgs”, meint Van den Ochtend. “Wo andere drei Wochen brauchen, um beispielsweise eine Rohrbrücke zu montieren, installieren wir die Struktur in wenigen Tagen, mit minimalen Risiken, dank unseres intelligenten Fertigbauansatzes. Das ist es, was uns auszeichnet: Mitdenken, intelligentes Bauen, sicheres Arbeiten und das ständige Streben nach Verbesserung.”