Die Förderregelung für saubere und emissionsfreie Baumaschinen (SSEB) fördert den Einsatz emissionsfreier Maschinen im Bauwesen. Ziele für eine sauberere Umwelt und die Verringerung der Stickstoffemissionen rücken unter anderem durch diese Förderung näher. Das geht aus dem neuesten Bericht mit Realisierungsdaten der SSEB hervor.
Dieser Bericht stellt die Zahlen und Trends für die SSEB vor und befasst sich mit allen Anträgen, die Unternehmer im Jahr 2025 gestellt haben. Die Anträge aus dem Jahr 2025 führen Schätzungen zufolge bis zum Jahr 2032 zu einer Reduzierung der Stickoxide um 1,2 Millionen Kilogramm. Darüber hinaus sorgen sie für eine Reduzierung der CO₂-Emissionen um gut 300.000 Tonnen. Wo dies relevant ist, vergleicht der Bericht die neuen Ergebnisse mit denen ab 2022. In diesem Jahr beantragten Unternehmer erstmals eine SSEB-Förderung.
Im Jahr 2026 können Unternehmer noch bis zum 30. Oktober Anträge stellen. Allerdings sind derzeit mehr Anträge eingegangen, als Mittel zur Verfügung stehen. Die staatliche Behörde für unternehmerisches Niederlande (RVO) führt die Regelung im Auftrag des Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft durch. Für Ladeinfrastruktur und Machbarkeitsstudien können Unternehmer jedoch weiterhin SSEB-Fördermittel beantragen.
Aus den Anträgen auf die Anschaffungsförderung (SSEB Aanschaf) geht ein wachsendes Interesse an einer nachhaltigeren Bauweise hervor. Dabei fällt auf, dass:
Die SSEB gewährt nicht nur Fördermittel für die Anschaffung neuer emissionsfreier Baumaschinen. Es stehen auch Mittel zur Verfügung, um bestehende Baumaschinen durch Umrüstung (Retrofit) emissionsfrei oder emissionsarm zu machen. Darüber hinaus gibt es Fördermittel für Innovationen im Bereich des emissionsfreien Bauens.
“Bei den Innovationsprojekten fällt auf, dass sich vier davon auf Ladelösungen und sechs Projekte auf Maschinen konzentrieren. Dazu gehören beispielsweise Turmdrehkräne, ein Radlader und ein Traktor. Ein Projekt zielt auf eine kostengünstigere Produktion ab’, sagt Ana-Rosa Schröder. Sie ist Beraterin im Innovationsprogramm der RVO. “Dies entspricht dem allgemeinen Trend: der ökologischen Umgestaltung von schwerem Baumaschinenpark und den dazugehörigen Ladelösungen sowie der Ausweitung einer kostengünstigeren Produktion von Baumaschinen.”
Batteriepacks sind in der Regel mobile Container. Diese erweisen sich in Regionen mit Netzüberlastung oder an Orten ohne Stromanschluss, wie beispielsweise in Natura-2000-Gebieten, als nützlich. Die ökologische Umstellung von Baumaschinen und Baulogistik ist zudem unerlässlich für eine zukunftsfähige Branche mit geringeren Stickstoff- und CO₂-Emissionen. Seit der Gründung der SSEB sorgt der Einsatz emissionsfreier Baumaschinen jedes Jahr für eine Verringerung dieser Emissionen.
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