[00:00] Ecocem ist schon seit vielen, vielen Jahren auf der Betondag vertreten. Und was wir tun: Ecocem produziert gemahlenen Hochofenschlacke, den wir an die Betonindustrie in den Niederlanden liefern.
[00:12] Hochofenschlacke ist ein Nebenprodukt der Stahlindustrie. Diese mahlen wir zu einem Bindemittel, einem Zementersatz. Und diesen liefern wir, wie bereits erwähnt, in den Niederlanden an die Betonindustrie. Je mehr gemahlene Hochofenschlacke Sie in Ihrer Betonmischung verwenden, desto geringer ist letztendlich der CO2-Fußabdruck Ihres Betons.
[00:28] Herkömmlicher Zement, also herkömmlicher Portlandzement, verursacht etwa 800 kg CO₂ pro Tonne. Gemahlene Hochofenschlacke verursacht nur 30 kg CO₂ pro Tonne. Wir haben ein neues Bindemittelkonzept aus eigener Entwicklung entwickelt.
[00:40] Das nennt sich ACT. ACT. Das steht für „Accelerated Cement Technology“. Damit können wir mit weniger Hochofenschlacke viel mehr nachhaltiges Bindemittel herstellen. Was die breitere Anwendung unseres Produkts angeht, fehlt es oft noch am Willen,
[00:54] Es geht aber auch darum, dass bestimmte Menschen ihre Produktionsprozesse neu überdenken. Wenn man viel mit Hochofenschlacke arbeitet, muss man den Produktionsprozess etwas anpassen und umdenken, um ein nachhaltigeres Bindemittel herstellen zu können. Damit man letztendlich einen viel nachhaltigeren Beton erhält
[01:09] auf den Markt bringen können. Sehen Sie, unser Produkt wird bereits seit vielen, vielen Jahren in zahlreichen Projekten eingesetzt. Ein großes Projekt sind beispielsweise die Wilhelmininsluizen bei Vianen, aber auch der Maastoren in Rotterdam. Das sind Projekte, bei denen sehr viel Hochofenschlacke
[01:22] zum Einsatz kommt. Die Entwicklung der Zukunft ist für uns das ex-Bindemittel, mit dem wir die Zementindustrie viel schneller nachhaltig gestalten können, als es für das Pariser Abkommen von 2014 erforderlich ist.


